IG Bau Vorsitzender Klaus Wiesehügel zu Gast in Sundern

26.08.2013

IG Bau Vorstand und Mitglied im Kompetenzteam von Peer Steinbrück, Klaus Wiesehügel, stellte am Mittwoch dem 21.08.2013 bei einer Veranstaltung des SPD Stadtverbandes und des Unterbezirkes der HSK-SPD die arbeitsmarktpolitischen Pläne der SPD nach der Bundestagswahl am 22.09.2013 vor. Nach einer herzlichen Begrüßung durch den SPD-Stadtverbandsvorsitzende Michael Stechele startete Wiesehügel sogleich seinen von vielen interessierten Zuhörern verfolgten Vortrag. Erstes Thema war die „Rente mit 67“. Hier stellte Wiesehügel die aktuelle Position der SPD dar. Er verwies insbesondere darauf, dass die ursprüngliche Erwartung der SPD an die Rente mit 67 war, dass die Betriebe die Menschen auch bis 67 beschäftigen. Das sei vor allem deswegen wichtig, da die Rente mit 67 bei Nichtbeschäftigung der Arbeitnehmenden nur ein faktisches Rentenkürzungsprogramm darstelle. Zwar sei die Zahl der Beschäftigten über 60 in den Betrieben deutlich gestiegen, das reiche aber noch nicht. Also würde die weitere Umsetzung geprüft werden müssen und solange pausieren, bis eine hinreichende Beschäftigung der über 60-jährigen erfolgt sei. Unabhängig davon wird die SPD die abschlagsfreie Rente mit 63 Lebensjahren nach 45 Versicherungsjahren einführen, sowie eine Solidarrente von 850 €.

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Die Europaabgeordnete Birgit Sippel und ich unterstützten Klaus Wiesehügel bei dem Thema Leiharbeit. Einigkeit bestand darin, eine Leiharbeiter-Quotierung in den Betrieben vorzunehmen und eine zeitliche Begrenzung der eingesetzten Kräfte festzulegen.Vorbild bei der Reformierung der Regeln für Leiharbeit können dabei unsere europäischen Nachbarn sein, die Leiharbeitern einen höheren Lohn als der Stammbelegschaft zubilligen, um dem Risiko eines Leiharbeiters Rechnung zu tragen und die Wertigkeit eines „Helfers in der Not“ entsprechend zu würdigen.

Der Gewerkschafter Klaus Wiesehügel machte es zu seiner Herzensangelegenheit keinen Menschen ohne Ausbildung auf der Strecke liegen zu lassen und diesen Menschen eine unbedingte Chance zu geben, um zu einer Ausbildung zu gelangen. Für die Zuhörer war es schon mehr als interessant, hier Informationen direkt aus dem Kompetenzteam der SPD zu erhalten, wie man in der anschließenden Diskussion erkennen konnte. Klaus Wiesehügels Nähe zu den Menschen begeisterte die Zuhörer und in angeregter Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern ging die spannende Veranstaltung zu Ende. Ein wirklich gelungener Abend. Mein Dank gilt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der SPD Sundern und natürlich Klaus Wiesehügel.