Praktikumsbericht von Marcel Marcon

7. April 2017

Ich komme aus Velmede, bin 17 Jahre alt und mache derzeit mein Abitur in Meschede. Im Rahmen des Abiturs muss ich auch ein zweiwöchiges Praktikum absolvieren. Da ich seit einiger Zeit Mitglied der SPD bin und mich im Ortsverein Bestwig und bei den Jusos HSK engagiere, habe ich mich für ein Praktikum in der Hauptstadt entschieden.

Zu meinen Aufgaben gehört die Recherche zu diversen Themen, aber auch das Besuchen von AG- oder Ausschusssitzungen. Auch hatte ich schon die Gelegenheit, live einer Regierungsbefragung im Plenum zuzusehen.

Vor dem Beginn meines Praktikums war ich sehr nervös, aufgeregt und hatte auch etwas Angst, einfach weil ich nicht wusste, was auf mich zukommt. Aber als ich dann im Büro angekommen war, verflog diese Angst sofort. Die Stimmung und Atmosphäre hier ist locker und angenehm. Das motiviert und macht Spaß.

Was mir auch sehr gut gefällt ist das Praktikantenprogramm der SPD-Bundestagsfraktion. Diese sind sehr abwechslungsreich und zum Teil echt spannend. So konnten wir zum Beispiel eine Stunde mit der SPD-Generalsekretärin reden und ihr Fragen stellen oder mit Klaus Barthel eine Stunde über die Digitale Wirtschaft Deutschlands diskutieren.

Zum Schluss kann ich nur sagen, dass ich jedem, der sich für Politik interessiert und auch Mal hinter die Kulissen schauen möchte, empfehlen, ein Praktikum im Deutschen Bundestag (vorzugsweise natürlich bei der SPD-Fraktion) zu machen. Es macht echt Spaß und hilft einem, „Die Politik“ ein bisschen besser zu verstehen. Mittlerweile hab ich verstanden, wie ein Gesetz genau entsteht, und wie die einzelnen Institutionen kooperieren.

Ich freue mich definitiv auf meine nächsten Tage hier und hoffe, dass diese Tage genau so locker und spaßig werden, sodass ich in Erwägung ziehen kann, eines Tages vielleicht nochmal zurückzukehren.