CDU muss Blockade bei Anhebung der Schwellenwerte für die geringwertigen Wirtschaftsgüter endlich aufgeben!

24. Juni 2015
In dieser Woche war die SPD-Dialogbox auf ihrer Rundreise durch die Republik auch bei uns im Sauerland in Brilon zu Gast. Die Dialogbox, die von einem Journalisten sehr treffend als kleiner Leuchtturm beschrieben wurde, ist eine Einladung an die Bürgerinnen und Bürger, mit uns ins Gespräch zu kommen. Kurz gesagt, es war ein Erfolg. An den drei Tagen führten wir spannende Gespräche und hörten aus erster Hand, wo der Schuh drückt. Denn das Programm an der Dialogbox gab den Bürgerinnen und Bürger zum einen Einblicke in die Politik der SPD vor Ort, zum anderen aber auch die Möglichkeit genau diese Politik aktiv mitzugestalten. Herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal an das ganze Team um Ralf Wiegelmann und Udo Adamini, die den Ablauf im Vorfeld vor Ort auf die Beine gestellt haben! In der Presse gibt es zu der Dialogbox in Brilon bereits zwei schöne Artikel. Sie finden diese hier: http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-brilon-marsberg-und-olsberg/im-roten-leuchtturm-ins-gespraech-kommen-id8113584.html http://www.sauerlandkurier.de/politik/buergermeinung-im-blick/

„Die CDU redet immer von einer wirtschaftsfreundlichen Politik, tut aber im täglichen Handeln das genaue Gegenteil. Die Erhöhung der Schwellenwerte und damit verbundene Entlastung von Unternehmen muss gesetzlich verankert werden. Das muss auch die CDU erkennen und endlich ihre wirtschaftsunfreundliche Blockadehaltung aufgeben“, stellt der heimische Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese, anlässlich der Ablehnung von CDU und CSU den Schwellenwert für geringwertige Wirtschaftsgüter zu erhöhen, fest.

Das derzeit im Deutschen Bundestag in Beratung befindliche Bürokratieentlastungsgesetz aus dem Hause von Wirtschaftsminister Gabriel ist ein wichtiger Schritt, um Unternehmen von unnötigem bürokratischem Aufwand zu entlasten. Denn der Schwellenwert ist seit Jahrzehnten unverändert. Eine Anpassung ist daher dringend erforderlich. Damit könnte die einfachste Abschreibungsvariante für deutlich mehr Güter genutzt werden Bei einer öffentlichen Anhörung in der vergangenen Woche haben auch die geladenen Experten die Forderung der SPD, eine Erhöhung des Schwellenwertes für die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter aufzunehmen, unterstützt.

„Die Erhöhung des Schwellenwertes von derzeit 410 auf mindestens 800 Euro würde vor allem für kleine und mittlere Unternehmen vor Ort im Sauerland eine spürbare Entlastung von unnötiger Bürokratie bringen und die Liquidität aller Unternehmen für mehr Investitionen erhöhen“, so der Sauerländer Dirk Wiese abschließend.