„Ein Zeichen setzen gegen Kindersoldaten“

12.02.2020

Jährlich findet im Februar der Red Hand Day statt – der internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Das Symbol der Aktion, die rote Hand, steht dabei für das „Nein!“ zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten.

Auch in diesem Jahr unterstütze ich die Aktion Rote Hand, bei der alle roten Handabdrücke der Abgeordneten aus dem Deutschen Bundestag gesammelt und an die UN-Sonderbeauftrage für Kinder und bewaffnete Konflikte, Frau Virginia Gamba, übersendet werden.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren werden in einer Vielzahl von Ländern als Kindersoldat*innen missbraucht und sind dabei größten Gefahren ausgesetzt. Sie müssen lebensgefährliche Botengänge übernehmen, in tödlichen Kämpfen teilnehmen oder Sklavendienste leisten. Auch sexualisierte Gewalt gehört häufig zur bitteren Realität von Kindersoldat*innen. Die Vereinten Nationen schätzen die Zahl auf etwa 250.000 Minderjährige, welche in Kriegen und Aufständen kämpfen müssen.
All das führt zu katastrophalen langfristigen Folgen für das physische und psychische Wohl der Kinder.

Nicht nur in Berlin, sondern auch in vielen Schulen, Verbänden und Vereinen werden daher rote Hände gesammelt, um gemeinsam ein Zeichen für Solidarität mit den Kindersoldat*innen zu setzen und ein Ende dieser schrecklichen Form von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche zu fordern.